Seit nunmehr zwanzig Jahren treffen sich im Aachener Hörgeschädigtenzentrum die dortigen schwerhörigen Menschen zum gemeinsamen Austausch und zum organisieren barrierefreier Aktivitäten. Anlaß genug für eine kleine Feier, an der auch einige unserer HOB-Mitglieder teilnahmen.
In einer Grussbotschaft erinnerte der neue HOB-Präsident, Robert Schröder daran, dass das Hörgeschädigten Zentrum in Aachen an der Gründung einer ostbelgischen Schwerhörigengruppe nicht ganz unbeteiligt war. Weil es damals in Ostbelgien für Menschen mit Hörproblemen kein Angebot gab, fanden einige Ostbelgier regelmässig den Weg nach Aachen. Dort lernten sie sich dann kennen. Und langsam entstand die Idee auch eine eigenständige ostbelgische Gruppe zu gründen.
Wir wurden in Aachen auch dieses mal herzlich empfangen und konnten nur staunen über die barrierefreie Umgebung im HGZ. Um den Reden und Grussbotschaften des „akademischen Teils“ der Veranstaltung folgen zu können standen sowohl FM- wie Induktionsschleifenanlage, zusätzlich auch eine nagelneues Konferenzsystem zur Verfügung. Darüberhinaus wurde das gesprochene Wort auf einen Großbildschirm transkribiert und auch für eine Übersetzung in DGS war gesorgt!
Danach gab es Zeit zum Austausch und zum gemeinsamen planen. Robert Schröder hatte es schon in seiner Grußbotschaft betont: es wäre schön, wenn die Kontakte über die Grenze hinweg aufleben und vertieft werden könnten.
Unseren Aachener Freunden wünschen wir jedenfalls weiterhin alles Gute und noch viele weitere Jahre im Einsatz für „Gutes Hören für alle“.